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Chronik des Federballs und Badminton in Blankenfelde PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Quelle: Märkische Allgemeine, Zossener Rundschau, 01.09.2009

  • September 1979: Die SG Blanken beginnt mit dem Aufbau der Sektion Federball
  • 1984: Die Milchviehanlage wird der Trägerbetrieb des Vereins, der jetzt BSG Blankenfelde heißt.
  • 1990: Den Trägerbetrieb gibt es nicht mehr. Jetzt wird unter dem neuen Name BSC 1927 Blankenfelde gespielt.
  • 16. November 1991: Die Abteilung Badminton gründet einen neuen Verein, den BC Fortuna Blankenfelde und beantragt Gemeinnützigkeit
  • April 2001: Die neue Sporthalle mit acht Spielfeldern wird eingeweiht
  • 2003: Der BC Fortuna ruft die Kreisunion der Altkreise Zossen, Königs Wusterhausen und Luckenwalde ins Leben
  • 2004: Der NATURSPORTPARK wird mit dem Partner, dem Landschafts- und Pflegeverein Teltow-Fläming, gegründet
  • 2006: Der dänische Verband führt sein erstes internationales Trainingscamp mit Spielern aus mehreren Ländern in Blankenfelde durch
  • 2009: 3 Trainer des dänischen DGI führen erneut ein internationales Badmintoncamp in Blankenfelde durch (Anmerkung: BC-Fortuna).
 
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Wie   alles   begann ...

Federball wird seit ca. 2000 Jahren. Forscher fanden Höhlenzeichnungen, die belegen, dass in Indien in dieser Zeit das Federballspiel ausgeübt wurde. In den Hochkulturen Asiens und im Mexiko der Azteken wurden ebenfalls ähnliche Spiele gespielt. Auch im Mittelalter erfreute sich das Spiel bei dem Adel größter Beliebtheit, es ist dann aber Anfang des 19. Jahrhunderts aufgrund wirtschaftlicher und sozialer Veränderungen in Vergessenheit geraten.

historisches Badmintonspiel Doch Ende des 19. Jahrhunderts waren es die Engländer, die Badminton für sich  entdeckten. Sie sind auch für die Namensgebung verantwortlich:
Um 1870 haben englische Offiziere in Indien bei Einheimischen ein Spiel namens Poona beobachtet. Die Einheimischen schossen einen mit Federn geschmückten Ball mit Wäscheklopfer-ähnlichen Schlägern durch die Luft. Den englischen Offizieren gefiel das Spiel, und als sie heimkehrten, beschlossen sie, das Spiel auf der Insel zu betreiben.

 

Der Austragungsort der ersten Wettkämpfe in Europa war auf dem Landsitz des Duke of Beaufort in Gloucestershire (1872). Der Landsitz Badminton gab dem Spiel den Namen, unter dem es sich später in aller Welt verbreiten sollte. Die Wettkämpfe fanden im Badminton House statt, daher auch der Name der Sportart. Die Engländer waren es auch, die 1893 den ersten Badminton-Verband gründeten und den Sport in Großbritannien populär machten.

Um die Jahrhundertwende wurde das Spiel über Großbritannien hinaus bekannt und verbreitete sich zuerst in Ländern, die unter britischem Einfluß standen.

 

 

Die International Badminton Federation

ist der weltweite internationale Dachverband im Badminton. Sie wurde am 5. Juli 1934 in London durch die Badmintonverbände von Dänemark, England, Frankreich, Irland, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schottland und Wales gegründet. Erster Präsident war Sir George Thomas. 1950 hatte die IBF 18 Mitglieder, 1960 41, 1990 vor der olympischen Premiere 69 und 2005 weltumspannend 156.

Die IBF wird von einem Präsidium aus zwei Präsidenten und sechs Vizepräsidenten geführt, das "Council" aus 17 gewählten Mitgliedern ist für die Sacharbeit zuständig. Oberstes Verfassungsorgan ist die jährliche Mitgliederversammlung "Annual General Meeting" (AGM). Sitz der IBF war bis Mitte 2005 Cheltenham in England, danach erfolgte der Umzug der Geschäftsstelle nach Kuala Lumpur. In einer Rundmail vom 22.9.2005 teilte die IBF mit, dass er abgeschlossen sei. IBF-Präsident ist seit Mai 2005 der koreanische Geschäftsmann Dr. Kang Young-Joong, der den thailändischen Minister Korn Thapparansi ablöste.  Geschäftsführender Präsident ("Deputy President") ist Punch Gunalan aus Malaysia. Seit Mai 2005 ist DBV-Präsident Prof. Dieter Kespohl Mitglied im Council. Er ist für vier Jahre gewählt. Nahezu 60 nationale Verbände aus allen Erdteilen gehören heute dem Weltverband an.

1953 wurde der Deutsche Badminton-Verband (DBV) gegründet.

Internationale Wettkämpfe
1899 Erste AII-England-Badminton-Championships,
galt bis zur Einführung der Weltmeisterschaften als inoffzielle Weltmeisterschaft, wird jährlich in London ausgetragen.
historisches Badmintonspiel
1903 Erstes Länderspiel zwischen England und lrland
1948 "Thomas-Cup" Weltmeisterschaft für Herrennationalmannschaften
1956 "Uber-Cup" Weltmeisterschaft für Damennationalmannschaften
1968 Erste Europameisterschaft in Bochum (alle 2 Jahre)
1972 Erste Mannschaftseuropameisterschaften in Karlskrona (alle 2 Jahre)
1972 Erste Badminton-Demonstration bei den Olympischen Spielen in München
1977 Erste Weltmeisterschaft in Malmö (alle 2 Jahre)
1978 Erster Europacup der Mannschaftsmeister
1988 Zweite Badminton-Demonstration bei den Olympischen Spielen in Seoul
1989 "Sudirman Cup" Weltmeisterschaft für gemischte Nationalmannschaften
1992 Erste Teilnahme an den Olympischen Spielen in Barcelona
Nationale Wettkämpfe
1953 Erste Deutsche Meisterschaft in Wiesbaden.
Seit diesem Jahr werden alljährlich Deutsche Meisterschaften ausgetragen, denen Qualifikationsturniere in den Landesverbänden bzw. in Bezirken vorausgehen. Die Meisterschaften werden nach Alter getrennt in den Schüler-, Jugend-, Junioren- (U22) und Seniorenklassen ausgetragen.
Der deutsche Mannschaftsmeister wird in der 1.Bundesliga ermittelt.
 


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